Amazon.co.uk oder warum mir das Killerspielverbot in Deutschland am Arsch vorbei geht

Das das sogenannte Killerspielverbot irgendwann in der einen oder anderen Form kommen wird ist klar. Ich habe jedoch entschieden, das das vollkommen egal ist. Die Computerspiele Industrie in Deutschland ist es nicht Wert das man ihr eine Träne nachweint! Mit dem Killerspielverbot werden die Studios die Spiele für Erwachsene in Deutschland herstellen zwar abwandern und eine nicht gerade geringe Anzahl an Jobs und Ausbildungsplätzen mitnehmen. In den letzten Jahren hat sich da einiges getan, es wurden Studiengänge zum Gamedesigen gegründet und Ausbildungsakademien für Entwickler ins Leben gerufen. Es wird weniger (meist schlechte) Lokalisierungen geben. Hunderte von Shops die Spiele verkaufen, mit ihrem ganz eigenen jugendlichen Flair (der 45 Jährige WOW Spieler hinter dem Tresen und seine 30 jährigen Adjutanten ), machen dicht. Schade eigentlich.

Wenn jetzt einer denkt, ist der Falko besoffen oder gestern auf den Kopf gefallen – ich kann euch beruhigen bin ich nicht. Ich hab nur mal Preise zwischen Amazon.co.uk und Amazon.de verglichen. Und jetzt kommts:

Amazon.co.uk verkauft alle Toptitel bis zu 50% günstiger als sie in Deutschland zu haben sind!

Aktuelle Toptitel wie DragonAge Origins für 32€ inkl. Versand nach Deutschland (3-4 Tage) wird man hier bei uns nicht finden (Amazon.de aktuell: 69.90€)! GEHTS NOCH?
Auch Deutsche Produktionen wie Risen 30% günstiger. Pro Spiel spart man im schnitt 15-20€ und das ist nun wirklich kein Pappenstiel. Außerdem hat man nicht das Problem der Zensur bzw. erliegt den Lügen der Publischer das angeblich nicht Zensiert wurde weil keine Grafiken aus dem Spiel entfernt wurden sondern “nur” die Spielmechanik geändert wurde. Aktuellstes Beispiel: Call of Duty 6

Für mich steht jedenfalls fest, ich kaufe in Deutschland keine Spiele mehr solange die Preise hierzulande so dermaßen überteuert sind! Ich habe keinen Geldscheißer daheim und es ist schon schlimm genug, das ich die irrsinnigen Telefon und Internet Preise hier zahlen muss. Irgendwie haben wir Deutschen es insgesamt nicht so drauf uns gegen die überteuerten Artikel und Dienstleistungen zu wehren.

Falls jemand Lust hat CDs, DVDs, Fachbücher man international zu vergleichen kann seine Ergebnisse ja gerne in der Kommentaren veröffentlichen.

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3 Antworten zu “Amazon.co.uk oder warum mir das Killerspielverbot in Deutschland am Arsch vorbei geht”

  1. Carl sagt:

    Ich hab am 27.12. bei Amazon.co.uk 6 CDs für 70 Euro inklusive Versand nach Deutschland bestellt. am 30.12. waren sie in der Packstation (2 Werktage). Bei Amazon.de hätte ich über 100 Euro gezahlt, hätte eine CD noch gar nicht bekommen und schneller wäre es auch nicht gegangen.
    Übrigens die Preissuchmaschine idealo gibt es auch als .co.uk und auch der Blick nach Frankreich lohnt sich (.fr).

  2. Christian sagt:

    Lustig ist in dem Zusammenhang auch gerade die .fr Geschichte. Ich habe vor drei Jahren mal “La Belle Noiseuse” von Jacques Rivette bestellt. Bei Amazon Frankreich war die DVD (trotz Versandkosten) deutlich billiger zu bekommen, als bei Amazon.de.
    Knackpunkt dabei: Die Lieferung von Amazon.fr kam aus Deutschland. Anscheinend hatte Amazon eine Art länderübergreifende zentrale Lager-/Versandstelle in Deutschland.

  3. falko sagt:

    Die kommen nicht wirklich aus Deutschland werden nur da Verpackt. Rein Logistisch macht das Sinn, das die Artikel ohne Umverpackung im Container zu Amazon.de geliefert werden und dann im entsprechenden Land in den Versandprozess gehen.

    Eine nette Randnotiz zu DragonAge ist, das EA festgestellt hat, das sie in Deutschland viel zu wenig und dafür in UK extrem viele Artikel verkauft haben …. wo das wohl herkommt !?! :-P

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