Archiv für die Kategorie ‘NetzPolitik’

ePetition gegen Nacktscanner

Montag, 11. Januar 2010

Es gibt eine Petition gegen Nacktscanner.

Hier der Petitionstext:

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge sich dafür aussprechen keine Ganzkörperscanner (auch Nacktscanner genannt) an deutschen Flughäfen zuzulassen.

Begründung

Der Einsatz von Nacktscanner ist ein tiefer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Flugreisenden und ein Angriff auf die Menschenwürde die durch Artikel 1 des Grundgesetzes besonders geschützt ist.

Helft mit, das wir in Zukunft auch weiterhin ohne Demütigung und Verstrahlung in den Urlaub fliegen können. (Nach Gerüchten sollen Vielflieger von den Scans ausgenommen werden. Es bleibt also wieder an den kleinen hängen)

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Hast du die Drachen gesehen ?

Donnerstag, 07. Januar 2010

Unter dem Motto “Here be Dragons” fand zum Jahreswechsel der alljährliche Chaos Computer Congress statt. Das schöne ist das fast das komplette Vortragprogramm online gestellt wurde. Auf der entsprechenden Event Seite lassen sich die einzelnen Vorträge runter laden .

Wenn Ihr jetzt meint, das ist mir zu technisch/nerdig/etc… dann liegt Ihr da nur Teilweise richtig. Es sind auch einige politische/kulturelle/lustige Vorträge dabei. Zwei davon möchte ich euch besonders ans Herz legen und somit ermutigen mehr von der höchst interessanten Materie zu genießen.
Die Ereignisse des 12.9. und ihre Folgen

Im Rahmen der Demonstration gegen Überwachungswahn, Vorratsdatenspeicherung und die Einschränkung bürgerlicher Freiheitsrechte am 12. September 2009 kam es in den frühen Abendstunden zu gewalttätigen Ausschreitungen von Polizisten gegen Demonstrationsteilnehmer. Den proaktiv gewalttättig agierenden Beamten war dabei offenbar nicht bewußt, daß sie sich den falschen Ort ausgesucht hatten: In unmittelbarer Nähe des CCC-Wagens entstand dabei eine beeindruckend gute Videodokumentation durch mehrere Teilnehmer und ihre mitgebrachten Gerätschaften. Das Video landete noch am Abend im Netz und kurzfristig auch in den konventionellen Medien.

Der CCC hat den Opfern der polizeilichen Gewaltmaßnahmen anwaltliche Unterstützung und die Begleitung des juristischen Verfahrens gegen die Polizisten mit einer Aufbereitung des Dokumentationsmaterials zukommen lassen. Die teilweise in beachtlicher Art und Weise vom dokumentierten Geschehen abweichenden Aussagen der Beamten konnten so Stück für Stück widerlegt werden.

UNBILD – Pictures and Non-Pictures

Mit seinen Projekten arbeitet Christoph Faulhaber an einer Fortschreibung von Konzeptkunst, Performance und Sozialer Skulptur. In “Ich wie es wirklich war” berichtet Faulhaber über die Folgen des Projektes Mister Security. „Der Ausgangspunkt für Mister Security ist die Frage, ob es verboten ist, die amerikanische Botschaft zu fotografieren.“ Verkleidet als Angestellter einer Sicherheitsfirma observierte Faulhaber mit seinem Künstlerkollegen Lukasz Chobrok verschiedene Botschaften und gab auf Nachfrage an, den öffentlichen Raum zu überwachen, um die Sicherheit zu erhöhen. Tatsächlich führte die erhöhte Sicherheit zu großen Verunsicherungen. Sie wurde gar als Bedrohung wahrgenommen, wie die Ausweisung des Künstlers aus den USA, mit der das Projekt einen vorläufigen Höhepunkt erlebte, zeigt.

Solltet Ihr Probleme beim Abspielen der Videos haben benutzt den VLC Player . Die Videos sind recht groß, aber auch von hervorragender Qualität. Wer nicht so viel runter laden möchte/kann hat die Möglichkeit die iPod/Phone Version zu nehmen die ist deutlich kleiner. Entsprechende Links auf der Event Seite.

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Twitter und das Erstellen von Persönlichkeitsprofilen

Dienstag, 29. September 2009

Mit ist folgendes passiert:

Ich habe einen Twitter Account und poste fröhlich meine Zuneigung zur Piratenpartei. Da bekomme ich letztens eine Nachricht, ob ich nicht in München Trudering Plakate aufhängen will. Zu dem  twitternden Piraten hatte hatte ich jedoch vorher nie Kontakt. Wieso kommt er also gerade auf mich und weiß das ich Münchner bin.

Ich könnte mir folgendes Senario vorstellen. Die Piraten haben einen Bot, der das Hashtag #Piraten liest und die Tweets der enntsprechenden Personen nach Schlagwörtern wie in meinem Fall Ortsnamen indiziert. Damit ist es dann leicht Piraten in München zu finden.

Ich hab mir mal die API von Twitter angeschaut, da ist es ohne Probleme möglich die letzten 3200 Tweets einer Person in 200er Blöcken zu holen. Das ganze bekommt man dann als XML, JSON oder einen ähnlichen Format, das sich sehr einfach auswerten lässt.Welche persönlichen Informationen kann man damit jetzt über eine Person mittel Twitter API herausbekommen ?

Spontan fällt mir ein:

  • Zu welchen Zeiten wird gepostet vor/nach/während der Arbeit oder doch Immer
  • Welche Hashtags werden wie oft gepostet (TagCloud)
  • Indizierung weiterer Schlagwörter (Sex, Freundin, Kneipe etc..)
  • Welche Clients werden verwendet Web/Telefon/Mac Client/Windows Client
  • Nutzt er Dienste wie  TweetPic
  • Popularitätsindex (wie oft wird die Person mittels @ erwähnt)

Ich kann mir vorstellen, das man da einiges über die eine Person erfahren kann.

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Multiplizieren

Freitag, 19. Juni 2009

Nicht nur eine Aufforderung zum Lesen… vielmehr eine Aufruf zum Mitmachen!

Nerdcores Unahhängigkeit des internets von der Deutschen Politik

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